TSV Bad Berneck - SV Heinersreuth 0:5 (0:1)

1.8.2014

 

Bereits vor Anpfiff wurde ein ganz besonderes Aufwärmtraining veranstaltet, bei welchem die Akteure einen Rasenmähertraktor mit Bärenkräften vom Spielfeld befördern mussten. Nach Anpfiff musste man sich den personellen Sorgen wieder widmen. Neuzugang Rösler verletzte sich rasch, so dass man in Unterzahl agieren musste – trotz eines Gastspielers aus Heinersreuth. Die Gäste um die ehemalige Eishockeylegende Horst Bärnreuther starteten einen Angriffslauf nach dem nächsten, scheiterten aber zu oft an Keeper Schönauer oder ihren Nerven. Erst kurz vor dem Pausentee gelang die überfällige Führung.

In der 2.Hälfte verletzte sich dann auch noch Drescher, so dass es lediglich um das Verhindern eines völligen Debakels ging. Die Gäste schraubten das Ergebnis auf 5:0 in die Höhe, die Einheimischen hatten ganz vereinzelte Halbchancen durch Alleingänge über den halben Platz. Am Ende stand ein mehr als deutliches 0:5 auf der Anzeigetafel.

Trotz der andauernden Unterlegenheit muss jedem einzelnen ein Lob gemacht werden. Es wurde nicht gemotzt, sondern jeder versuchte sein Bestes zu geben. Dies zeigt, dass der Mannschaftsgeist stimmt. Sollte aber mittelfristig die Zahl der „Verschollenen“ weiter ansteigen, werden AH-Spiele keinen Sinn mehr machen. Daher muss man hoffen und bitten, dass sich der ein oder andere doch mal wieder bereit erklärt, für die AH-Mannschaft zu spielen. Ein besonderer Dank ergeht an die Schiedsrichter Körber (1.HZ) und J.Zink (2.HZ).

 

Es spielten: Schönauer – Schittko, Pietsch, Rösler, Drescher, Thomann – Opel, Schneiderbanger, Täuber, Neuner – Fraaß.

 

Statistik:

 

0:1

0:2

0:3

0:4

0:5

Kerwaturnier in Ramsenthal - 3.Platz

18.7.2014

 

TSV Bad Berneck – ASV Laineck   2:2 1:2 n.E.

 

Nachdem beim TSV kurzfristig 2 Akteure ausfielen, musste man vor Turnierbeginn noch 2 Ausleihgeschäfte über die Bühne bringen. So verpflichtete man Dominik Leicht vom TSV Bindlach und Kevin Bulman vom SV Ramsenthal. Gegen den bei den Buchmachern als Favoriten gehandelten ASV Laineck, welcher mit Keeper Manuel Müller einen ganz Großen seiner Zunft verpflichten konnte, tat sich der TSV zunächst erwartet schwer. Die Wagnerstädter kurbelten ihre Angriffe immer wieder über den im Spiel oft schwer auszumachenden Tobias David oder Dampflokomotive Daniel Marka an. Das erste Gegentor fing man sich, nachdem Markus Hübner mit Riesenschritten auf das TSV-Tor eilte und Libero Schlienz ihn leicht touchierte. Der Referee entschied auf Strafstoß, welchen Kaul sicher verwandelte. Die Kurstädter schlugen jedoch postwendend zurück und egalisierten durch Leicht. In der turbulenten Schlussphase brachte Hübner seine Farben per Seitfallzieher erneut in Front, ehe die Bad Berneker gleich Reihenweise gute Gelegenheiten vergaben. Erst kurz vor Schluss gelang Neuner der 2:2 Ausgleich. Im unmittelbar folgenden Elfmeterschießen zeigte ASV-Keeper Müller seine außerordentliche Klasse und parierte die Strafstöße von Bulman und Schlienz. Tobias David verwandelte daraufhin den entscheidenden Schuß für den ASV-Sieg.

 

 

TSV Bad Berneck – TSV Himmelkron   2:2 5:4 n.E.

 

Im Spiel um Platz 3 präsentierte sich der TSV Himmelkron als kampfstarker Gegner. Die Anfangsphase gehörte klar den Mannen aus der Zinnert-Metropole, welche rasch durch Leicht in Führung gingen. Kurz darauf bugsierte ein Himmelkroner Abwehrrecke das Leder unhaltbar zum 2:0 in die eigenen Maschen. Unverständlicherweise verloren Weidner und Co nun mehr und mehr den Faden, so dass die Himmelkroner zum verdienten Anschlusstreffer kamen. Es dauerte nicht lange, da imitierte Abwehrchef Thomann die Freiheitsstatue, als er gefühlte Minuten mit erhobenem Arm dem Referee Abseits anzeigte, welchen dies aber kalt ließ. Die Himmelkroner spazierten daraufhin zum 2:2. In der Schlußphase plätscherte das Spiel vor sich hin, Keeper Maßberger zeigte mehrfach seine ganze Klasse und rettete seine Elf ins Elfmeterschießen. Hier hatten zahlreiche Akteure genügend Zielwasser getrunken, ehe Rainer Gamper das Torhüterduell für sich entschied. Zunächst hielt er den Strafstoß von Keeper Maßberger, ehe er selber eiskalt zum Sieg verwandelte. Beim Kerwatreiben präsentierten sich die Mannschaften dann noch ihren Fans.

 

Es spielten: Gamper – Schlienz, Thomann, Pietsch, Wich – Drescher, Bulman, Schittko, Neuner – Leicht, Schneiderbanger, Weidner.

 

Statistik (gegen ASV Laineck):

0:1

1:1 Leicht

1:2

2:2 Neuner

SV Röhrenhof - TSV Bad Berneck 3:1 (2:0)

4.7.2014

 

Im Gegensatz zum TSV aus Bad Berneck trat der Gast mit einem hoch dekorierten Kader an. Große Namen wie Christian Nachtmann, Michael Hacker, Jürgen Sauerstein, Heiko Vogel, Bernd Zimmermann, Heiko Walter, Hassan Seker, Jörn Riedelbauch, Markus Engelbrecht , Philipp Zeitler oder Norbert Löffler gaben ihre Visitenkarte im SVR-Sportpark ab. Die Gäste mussten froh sein, überhaupt 11 Mann aufbieten zu können, der SVR unterstützte sie netterweise noch mit Gastspieler Thomas Tänzer.

Bei Temperaturen von 30°C und knallender Sonne zeigten die Gastherren sofort wer Herr im Haus ist. Die Bad Bernecker konnten sich gar nicht entfalten und so mussten sie sich komplett auf die Defensive konzentrieren, um ein Debakel zu verhindern. Der SVR schlug früh durch Sauerstein und Zeitler zu  und hatte das Spiel vollends im Griff. Die Gäste konnten in Halbzeit 1 keine echte Torchance verbuchen. Zumindest mühte man sich defensiv nach Kräften und machte sich gegenseitig Mut.

Auch in der 2.Hälfte war der SVR das dominierende Team. Bei etwas mehr Kaltschnäuzigkeit hätte man das Ergebnis deutlich in die Höhe schrauben können. Immerhin kamen die Gäste zu ganz vereinzelten Chancen. Gamper scheiterte an der Latte, Schittko schoß über das Tor. Auf der anderen Seite erzielte dann Abwehrlegende Norbert Löffler per Strafstoß das 3:0. Kurz vor Abpfiff gelang Gastspieler Tänzer nach Wolfrum-Vorlage der 1:3 Ehrentreffer.

In einer einseitigen, aber fairen Partie gewann der SVR hoch verdient. Allen anwesenden TSV-Akteuren muss dennoch ein großes Lob für ihre Bereitschaft zu spielen, ihren Einsatz und ihre Fairness gemacht werden. Ein Sonderlob verdiente sich Pietsch als unermüdlicher Bewacher von Hassan Seker und Wolfrum für seine vorbildliche Einstellung. Im Anschluss verfolgten beide Teams gemeinsam das WM-Viertelfinale im SVR-Pressezentrum.

 

Es spielten:

 

TSV Bad Berneck: Schönauer – Thomann, Pietsch, Körber, Riedel, Fraaß, Wolfrum, Neuner, Schneiderbanger – Schittko, Weidner, Tänzer – Gamper.

 

SV Röhrenhof: Vogel – B.Zimmermann, Engelbrecht, Löffler, Freiberg – J.Sauerstein, Zeitler, Hacker, Nachtmann, Walter, Riedelbauch – Hoppert, H.Seker.

 

Statistik:

 

1:0 J.Sauerstein

2:0 Zeitler

3:0 Löffler (FE)

3:1

TSV Wirsberg - TSV Bad Berneck 5:2 (1:1)

27.6.2014

 

Der TSV musste bei seinem Auswärtsauftritt beim TSV Wirsberg auf viele Leistungsträger verzichten, so dass man froh war, gerade 11 Mann aufbieten zu können. Umso größer war dann die Überraschung, dass die Platzherren fast ihre 1.Mannschaft ins Rennen schickten. Der 14 Mann-Kader umfasste 3 Altliga-Spieler, der Rest setzte sich aus jungen Akteuren aus der 1. und 2.Mannschaft zusammen. Begründet wurde dies zum einen mit Personalmangel, zum anderen mit der Absicht, den Neuzugängen der 1.Mannschaft Spielpraxis zu verleihen. Man erlebt doch immer wieder Überraschungen. Somit war vom Anpfiff an klar, dass hier nicht viel zu holen sein wird.

Die Gäste fanden sich von Beginn an in die Defensive gedrängt, machten ihre Sache aber zunächst gut. Gefährlich wurde es eigentlich nur, wenn sich teilweise ein Altersunterschied von 40 Jahren in manchen Laufduellen herauskristallisierte. So fiel auch das 1:0, als ein 20-jähriger einen 62-jährigen einfach überlief und ins Tor einschob. Die Gäste schlugen jedoch mit ihrer einzigen echten Chance zurück: einen weiten Pass von Patrick Schlienz verwertete Wieland Neuner kalt wie eine Hundeschnauze. Die Platzherren, bei denen zusätzlich noch der Referee als Art Trainer fungierte und permanent Anweisungen gab, wo anspielbereite Leute stehen oder wo die Verteidigung unzureichend deckt, spielten aber häufig recht einfallslos, so dass die Anzeigetafel zur Pause ein Remis anzeigte.

In der 2.Hälfte machte sich der Kräfteverschleiß dann doch mehr und mehr bemerkbar. Das 2:1 fiel durch einen Sonntagsschuss, ehe die flinke Wirsberger Jugendabteilung die erfahrenen TSV-Defender immer wieder überlief und so die Treffer zum 3:1 und 4:1 markierten. Entlastungsangriffe blieben Mangelware und so war es zumindest erfreulich, dass Fraaß mit der einzigen echten Gelegenheit in Halbzeit 2 der 4:2 Anschlusstreffer gelang. Nach weitem Pass von Neuner umkurvte er den Keeper an der Eckfahne, wuselte sich durch den Strafraum und schob dann ins kurze Eck ein. Die Einheimischen profitierten weiter von ihrer läuferischen Überlegenheit, spielerisch boten auch sie häufig nur Stückwerk. So gelang ihnen kurz vor Schluss noch der Treffer zum 5:2 Endstand.

Auch wenn unmittelbar nach Abpfiff bei manchem TSV-Akteur noch Unmut über dieses ungleiche Duell herrschte, so fand sich spätestens jeder damit später im Kerwazelt damit ab. Positiv muss erwähnt werden, dass das Spiel von beiden Seiten äußerst fair über die Bühne ging und dass die Bad Bernecker für ihre Möglichkeiten sich tapfer gewehrt haben. Ein Sonderlob verdiente sich der mehr als emsige Wolfrum, der im Mittelfeld unermüdlich rackerte.

 

Es spielten: Gamper – C.Schlienz, Pietsch, Thomann, Enache – Drescher, Wolfrum, Neuner, Schneiderbanger, P.Schlienz - Fraaß, Weidner.

 

Statistik:

0:1

1:1 Neuner

2:1

3:1

4:1

4:2 Fraaß

5:2

TSV Bad Berneck - SV Seybothenreuth 1:1 (0:1)

13.6.14

 

Mit dem SV Seybothenreuth gab ein Gegner im Klangstadion seine Visitenkarte ab, welcher bei den Buchmachern zunächst nicht als klarer Favorit eingeschätzt wurde. Jedoch mussten die einheimischen Schlachtenbummler rasch bemerken, dass da eine echte Topmannschaft auf dem Platz stand. Die Platzherren konnten personell – mit Ausnahme der Langzeitverletzten -  fast aus dem Vollen schöpfen.

Gleich zu Beginn nahmen die Gäste das Heft in die Hand und bestachen durch eine ungemeine Laufbereitschaft. Die Einheimischen taten sich zusehends schwer und verlagerten ihr Spiel meist in die Defensive. Dennoch musste Keeper Gamper in der Anfangsphase nur selten eingreifen. Auf der anderen Seite bot sich Thomala die erste echte Chance. Der SV Seybothenreuth konnte nach 30 Minuten sein leichtes Übergewicht in Zählbares ummünzen. Nach einer präzisen Flanke vollendete der SVS-Angreifer im Stile eines Klassemanns. Die Platzherren wirkten nun konsterniert und kamen erst kurz vor dem Pausentee zu einer echten Chance: Defensivass Kolb scheiterte mit seinem Volleyschuss jedoch deutlich.

Nach einer Kabinenpredigt von Taktikfuchs Körber begann der TSV die zweite Hälfte deutlich konzentrierter. Die in der ersten Hälfte verloren gegangene Ordnung konnte nun wieder hergestellt werden und so erspielte man sich leichte Feldvorteile. Zunächst klärte der Gast einen Schneiderbanger-Kopfball artistisch auf der Linie ehe Wieland Neuner nach toller Thomala-Vorarbeit eiskalt zum 1:1 vollendete. Die Mannen aus der Zinnert-Metropole hatten nun ihre stärkste Phase. Ein Schuß von Fraaß wurde auf der Linie geklärt, der Nachschuss von Hofmann wurde erneut auf der Linie rausgekratzt. Anschließend scheiterte Körber an der Latte ehe Referee Quindt ein Abseitstor des TSV aberkannte. Die Gastgeber schnupperten nun deutlich Morgenluft, verpassten es jedoch, den Sack zu zumachen. Auf der anderen Seite hatte Gamper Glück, dass Referee Quindt eher englisch pfiff und dadurch bei einer Attacke im Strafraum weiterspielen ließ. TW Gamper war es dann auch, der in zwei starken Eins-gegen-Eins-Situationen den Punkt festhielt. In der Schlussphase beorderte man sogar Stürmer Weidner mit in die Defensive, um das 1:1 über die Zeit zu retten. Entlastungsangriffe gab es nur noch ganz sporadisch über Hofmann, Thomala und Schneiderbanger. Am Ende zeigte die Anzeigetafel ein verdientes 1:1 Remis.

Der Gegner aus Seybothenreuth präsentierte sich als bärenstarke Mannschaft und damit bislang stärkster Gegner dieser Saison. Freilich profitierten sie von der Spielpause der 1.und 2.Mannschaft und konnten dadurch einen sehr tiefen Kader mitbringen. Die Bad Bernecker überzeugten durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und gefielen vor allem nach dem Seitenwechsel, als die Ordnung wieder hergestellt war. Ein ganz besonderer Dank ergeht an die beiden Referees. In der 1.Hälfte pfiff ein Akteur des SV Seybothenreuth, ehe ihn in der 2.Hälfte UPS-Legende Quindt ablöste.

 

Es spielten: Gamper – Schlienz, Kolb, Pietsch, Hofmann, Enache – Körber, Riedel, Neuner, Gottschalk, Schittko, Fraaß – Weidner, Thomala, Schneiderbanger

 

Statistik:

 

0:1

1:1 Neuner

TSV Ködnitz - TSV Bad Berneck 1:5 (0:1)

30.5.2014

 

Mit dem TSV Ködnitz verbindet den Bad Bernecker Fussballfan vor allem der große Name des Trainers der Ködnitzer Lizenzspielerabteilung. Udo Thomala leitet dort die Geschicke und versucht, den Verein mittelfristig ins internationale Geschäft zu führen. An diesem Abend aber schlüpfte der Lehrmeister ins Bad Bernecker Trikot. Zudem feierten mit Christian Wich und David Heidenreich zwei weitere Könner ihr Debüt im TSV-AH-Trikot.

Vom Anpfiff an übernahmen die Gäste an der Weinleite das Kommando und drängten die Platzherren in dessen eigene Hälfte. Doch stellten diese geschickt die Räume zu, so dass Torchancen zunächst Mangelware blieben. Auf der anderen Seite wurde Keeper Gamper, welcher sich in einem Trainigslager in Kottersreuth spezifisch auf dieses Spiel vorbereitete, nur vereinzelt durch Fernschüsse geprüft. Mit zunehmender Spieldauer bauten die Gäste mehr und mehr auf ihren besten Mann: Abwehrrecke Pfostenlatte. Ganze fünf Mal knallten die Kurstädter das Leder an Latte und Pfosten. Zudem scheiterte Thomala nach einer mustergültigen Flanke von Außenstürmer Weidner vor dem leeren Tor. Zu eng schien in dieser Szene seine Verbindung nach Ködnitz gewesen sein. Unter den anwesenden Scouts vermuteten auch einige, dass Thomala Anschauungsunterricht geben wollte, wie man es nicht machen sollte, da man ja sprichwörtlich aus Fehlern lernt. Kurz vor dem Pausenpfiff erlöste Stürmer Schneiderbanger dann endlich seine Farben. Nach einem Lattenabpraller vollendete er kalt wie eine Hundeschnauze zur verdienten Führung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde das Spiel der Gäste zunächst unkonzentrierter. Die Platzherren witterten nun Morgenluft und wurden mutiger. Die Bad Bernecker verloren etwas den Faden und auch die Geduld. Erst als Rainer Hofmann als ordnende Hand sich des Spielgeschehens näher annahm, wurde das Gästespiel wieder zielstrebiger. Nach einem weiten Ball von Libero Schlienz landete der Ball bei Fraaß, welcher überlegt zum 2:0 einschob. Antreiber Hofmann legte kurz darauf nach, als er gekonnt durch Freund und Feind das Leder ins lange Eck zirkelte – 3:0 für die Fichtelgebirgskicker. Den Ködnitzern gelang es nun, das Spiel wieder offener zu gestalten und so überwanden sie Keeper Gamper mit einem fulminanten Fernschuss. Die Tafel zeigte nun nur noch einen 3:1 Vorsprung an und so musste Pokerface Gamper mehrfach seine Klasse den Fans zeigen. Auf der anderen Seite scheiterte Fraaß nach einer mustergültigen Flanke von Schneiderbanger per Kopf vor dem leeren Tor. Kurz darauf machte er es besser, als sich Wolfrum im Stile eines Klassemanns durch den gegnerischen Strafraum wuselte und präzise in die Mitte passte, wo Fraaß das Leder ins Tor spitzelte. Sein studierter Gegenspieler war darüber weniger erfreut und schubste den TSV-Angreifer kurzerhand zu Boden. Unmittelbar vor Abpfiff bediente Thomala Fraaß mit einem Zuspiel der Extraklasse und der Bad Bernecker Angreifer erzielte aus der Drehung den 5:1 Endstand.

In einer fairen Partie, welche der erst 14-jähre Referee souverän leitete, gewannen die Gäste verdient mit 5:1 und gefielen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Lediglich in der Offensive agierte man teilweise zu überhastet. Die Platzherren zeigten sich als sympathische Mannschaft, welcher zumindest ein Teilerfolg gelang, ihren Cheftrainer Thomala halbwegs an die Leine gelegt zu haben. Ein viel versprechendes Debüt feierten Wich und Heidenreich und es bleibt zu hoffen, dass beide des Öfteren im TSV-Trikot bewundert werden können. Auch bei Keeper Gamper schien sich das Trainingslager in Kottersreuth ausgezeichnet zu haben. Gerüchten zufolge wurde dort trainiert, Bälle, welche aufs Tor geflogen kamen, gleich in dreifacher Ausführung gesehen zu haben.

 

Es spielten: Gamper – Schlienz, Wich, Körber, Hofmann - Wolfrum, Opel, D.Heidenreich, Neuner, Thomala – Fraaß, Weidner, Schneiderbanger

 

Statistik:

0:1 Schneiderbanger

0:2 Fraaß

0:3 Hofmann

1:3

1:4 Fraaß

1:5 Fraaß

TSV Bad Berneck - TSV Stadtsteinach 3:1 (2:0)

23.5.2014

 

Zum 3.Heimspiel der Saison wartete mit dem TSV Stadtsteinach ein richtig schwieriger Gegner. Aus diesem Grund wurde man auf dem Transfermarkt kurzfristig tätig und so konnte mit dem Bayernliga erfahrenen Andre Riedel ein dicker Fisch an Land gezogen werden. Auch Neuzugang Karl-Friedrich Weidner verstärkte wieder das TSV-Angriffsspiel.

Die Gäste zeigten den Hausherren von der ersten Minute an, dass sie nicht umsonst in den Sportgazetten als unbequemer und kompakter Gegner beschrieben wurden. Die Stadtsteinacher ließen anfangs den Ball in ihren Reihen laufen und bestachen durch eine große Zweikampfstärke. In dieser Drangphase war es Keeper Schönauer zu verdanken, dass die Kurstädter nicht in Rückstand gerieten. Mit mehreren Glanzparaden hielt er sein Team im Spiel. Auf der anderen Seite scheiterten Schneiderbanger und Gottschalk nach einer Ecke nur um Haaresbreite. Besser machte es dann die TSV-Nachwuchskraft Ruckriegel, als er ein Missverständnis in der Gästedefensive kaltschnäuzig zur 1:0 Führung verwertete. Die Mannen aus der Zinnert-Metropole beschränkten sich dann auf die Defensive, um die Führung abzusichern. Vereinzelt konnte man mit Kontern für Entlastung sorgen. Nach einer ruppigen Szene musste Körber das Spielfeld verletzt verlassen. Seinen Unmut darüber entließ er mit einem donnerartigen Urschrei über den ganzen Platz. Kurz vor dem Seitenwechsel war es dann Wolfrum, welcher seine Qualitäten als Torjäger mit seinem Kopfballtreffer zum 2:0 eindrucksvoll bewies.

Auch in der 2.Hälfte stand die TSV-Defensive zumeist sicher. Obwohl die Gäste durch starken Kombinationsfussball auffielen, fanden sie nur selten die Lücke zum Angriff. Mit der Zeit wurde die Partie dann immer ruppiger. Zahlreiche Bad Bernecker wurden herzlich eingeladen, den Boden küssen zu dürfen. Höhepunkt dieser Nahkampfphase war dann ein Zusammenprall von Libero Schlienz und seinem Gegenspieler. Nachdem Schlienz im Hintergrund als Schauspieler tituliert wurde, nahm Angreifer Fraaß den Namen seiner Position zu wörtlich und ging verbal auf den Schlienzfäller los. Daraufhin stieß ein Gästeringer den Schimpfenden im Stile eines Sandro de Gaetani zu Boden. Im Anschluss daran gab es ein Handgemenge aus dem Lehrbuch. Erfreulich aber war, dass es nicht lange dauerte, ehe aus dem Handgemenge ein Händeschütteln wurde. Beiden Hauptbeteiligten waren wohl kurze Zeit die Nerven durchgegangen, die gegenseitige Entschuldigung folgte aber unmittelbar. Daher ließ Referee Gamper seinen roten Karton stecken und beließ es bei einer Ermahnung. Kurz darauf konnte der TSV Stadtsteinach auf 1:2 per Kopf verkürzen. Es dauerte nicht lange, bis der nächste Aufreger folgen sollte. Ruckriegel drang in den Strafraum ein und die heimischen Fans forderten einen Handelfmeter. Referee Gamper entschied aber auf Foulelfmeter. Der Gästelibero war darüber ganz und gar nicht erfreut und entließ seinen Lippen deutliche Worte in Richtung des Unparteiischen. Jürgen Opel schnappte sich das Leder und rollerte den Ball in die Arme das Gästekeepers. Tatsächlich verschenkte er diesen Elfmeter absichtlich, um gegen die aufgebrandete Aggressivität ein Zeichen zu setzen. Eine sehr faire Geste des TSV-Technikers. Die Stadtsteinacher drängten nun auf den Ausgleich, scheiterten aber immer wieder an Keeper Schönauer und einer sicheren Defensive um Schaltzentrale Riedel. Die Platzherren konterten indes immer wieder gefährlich: Neuner und Gottschalk scheiterten nur um Zentimeter. Nachdem sich der ehemalige Motor des SV Hösel III erneut in den Angriff einschaltete, nahm Fraaß das Zuspiel auf, umkurvte seinen Gegenspieler und vollendete aus kurzer Distanz zum 3:1. Die Gäste steckten nun den Kopf in den Sand und so spielte der TSV seine Führung bis zum Schluss sicher runter.

In einer teils aggressiven Partie überzeugten die Einheimischen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei welcher die Defensive hervorragend stand und Libero Schlienz und Manndecker Kolb eine Klasseleistung darboten. Glücklicherweise war die Aggressivität nach Abpfiff Geschichte und beide Teams reichten sich fair die Hand. Vergessen war all die Aufregung während der Partie. Der im TSV-Fanblock weilende Sandro de Gaetani verhehlte nach Abpfiff dennoch nicht seine Begeisterung für hitzige Spiele: „Große Klasse fand ich die Ringereinlagen in der 2.Halbzeit. Da war dem Zuschauer richtig etwas geboten.“ Ein besonderer Dank ergeht an Schiedsrichter Rainer Gamper.

 

Es spielten: Schönauer – Schlienz, Kolb, Thomann, Riedel, Wolfrum – Körber, Schittko, Gottschalk, Neuner, Ruckriegel, Opel – Fraaß, Schneiderbanger, Weidner

 

Statistik:

1:0 Ruckriegel

2:0 Wolfrum

2:1

3:1 Fraaß

Sportring Bayreuth - TSV Bad Berneck 2:3 (2:1)

16.5.14

 

Der Sportring Bayreuth galt bei den Bad Bernecker Scouts als große Unbekannte, da man die letzten Jahre selten aufeinander traf. So konnte auch bei den Buchmachern kein klarer Favorit festgemacht werden. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und schnürten die Bayreuther in deren Hälfte fest ein. Entlastungsangriffe erhofften sich die einheimischen Schlachtenbummler in dieser Phase vergebens. So war die Gästeführung nur eine Frage der Zeit: Kraus täuschte geschickt einen Torschuss an und Schneiderbanger vollendete aus kurzer Distanz. Die Gäste rüsteten anschließend personell auf und sorgten von nun an für ein ausgeglichenes Spiel. Aus abseitsverdächtiger Position erzielten sie das 1:1. Nun ereilten den TSV weitere Hiobsbotschaften: die beiden Leistungsträger Kraus (Muskelbündelriss) und Lottes (Bänderdehnung) mussten verletzt vom Platz. Auch bei den Gastgebern schied ein Verteidiger mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus. Karl Weidner ersetzte bei den Gästen den verletzten Kraus. Kurz vor dem Pausentee fing man sich auch noch den 1:2 Rückstand ein.

In der 2.Hälfte knüpfte der Sportring zunächst an seine starke Phase an und machte weiter Druck. Mitten in diese Drangphase setzte sich TSV-Nachwuchshoffnung Ruckriegel durch und wurde nur mit unlauteren Mittel im Strafraum gestoppt. SR Haaß zeigte zurecht auf den Punkt, selbst der Gegenspieler gab sein Vergehen zu. Nur die Nr. 8 der Gäste sah es aus 50m Entfernung besser und versuchte mit völlig deplazierten Kommentaren Gift ins Spiel zu bringen. Körber verwandelte den Elfmeter im Stile eines Klassemanns und sorgte damit für den Ausgleich. Wenig später schob Fraaß nach schönem Neuner-Zuspiel den Ball vorbei am Keeper in Richtung gegnerische Torlinie, doch kratzte ein Verteidiger das Leder mit Hilfe des Pfostens noch von der Linie. Rainer Hofmann sorgte weiterhin für eine hohe Schlagzahl und tankte sich wie ein Wiesel immer wieder durch die gegnerischen Abwehrreihen hindurch. Der Höhepunkt seiner fussballerischen Wirbelstürme gipfelte in einer mustergültigen Flanke auf Stürmer Schneiderbanger, welcher das Bündel heiße Luft durch einen tollen Kopfball in die Maschen der Wagnerstädter beförderte. Michael Kolb sah sich davon inspiriert und sorgte für die nächste brandgefährliche Aktion, als er bei einer 3:1 Überzahlsituation von der Mittellinie direkt abzog und das Leder weit neben das Tor kullerte. Vermutlich wollte er in dieser Szene seine Schuhsohlen schonen und sparte sich einige Meter Weg. Die Platzherren drängten nun auf den Ausgleich, doch trug der TSV-Pfosten ein Bad Bernecker Trikot. Auf der anderen Seite vergab man einige gute Konterchancen durch viel zu hastige Abspiele. Am Ende stand ein knapper 3:2 Auswärtserfolge in einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie zu Buche.

In einer fairen Partie waren 3 schwere Verletzungen ohne Einwirkung eines Gegners sehr bedauerlich. Allen kann man nur eine rasche Genesung wünschen. Rainer Hofmann sprach nach dem Spiel von einem teilweise zu großen Offensivdrang der eigenen Defensive und diktierte den wartenden Journalisten in ihre Mikrofone: „Wenn Fehler gemacht werden, muss das solange angesprochen werden, bis sie es lernen.“ Ein besonderer Dank ergeht an die Nachwuchskräfte, welche kurzfristig aushalfen.

 

Es spielten: Schönauer – Schlienz, Kolb, Lottes, Pietsch – Hofmann, Neuner, Körber, Bauer, Ruckriegel, Kraus – Fraaß, Schneiderbanger, Weidner.

 

Statistik:

0:1 Schneiderbanger

1:1

2:1

2:2 Körber (FE)

2:3 Schneiderbanger

TSV Bad Berneck - Fortuna Untersteinach 6:1 (4:1)

9.5.2014

 

Im zweiten Heimspiel dieser Saison konnte der TSV erstmals personell aus dem Vollen schöpfen. Ganze 16 Akteure umfasste der Kader der Einheimischen, zudem befanden sich mit Gamper, Völkl oder de Gaetani weitere große Namen auf der Ehrentribüne. Aber auch die Gäste reisten mit mehreren Bankspielern an, so dass sich die Fans auf einen heißen Schlagabtausch freuen durften.

Die Platzherren zeigten von Anfang an, wer Herr im Hause war und übernahmen das Kommando. Jedoch standen die Gäste zu Beginn sicher in der Defensive und ließen dadurch die Angriffsbemühungen der Einheimischen verpuffen. Lediglich ein Schuss von Kraus wurde vom Gästekeeper im Stile eines Klassemanns in letzter Sekunde entschärft. Inmitten dieser Drangphase erteilten die Fortunen dem heimischen TSV eine kalte Dusche. Ein Eckball ebnete sich seinen Weg und wurde erst wieder durch die TSV-Maschen geerdet – 0:1. Dies wollten die Mannen um Schaltzentrale Kraus nicht auf sich sitzen lassen. Nachwuchstalent Efinger schlich sich durch die gegnerischen Abwehrreihen und vollendete zum 1:1. Die einheimischen Fans witterten nun Morgenluft und konnten nur wenig später ihre Fahnen erneut erfolgreich ausrollen. Nach einem klugen Pass von Gottschalk auf Fraaß bediente dieser Efinger, welcher wie im Lehrbuch beschrieben das Leder postwendend zurücklegte, so dass der TSV-Angreifer und Redakteur beim „Revolverbläddla“ zur 2:1 Führung einschieben konnte. Diese Effektivität eines Doppelpasses wurde zuvor von TSV-Antriebslokomotive Hofmann mehrfach empfohlen. Die Gäste wirkten nun verunsichert und waren in dieser Phase den Platzherren nicht gewachsen. So zirkelte Körber die von Leder umhüllte Luft mit Luchsaugen in die Untersteinacher Maschen und brachte dank seiner Abschlussstärke die Anzeigetafel erneut in Bewegung. Youngster Efinger fand daran Gefallen und erhöhte noch vor der Pause auf ein beruhigendes 4:1. Die Bad Bernecker Schlachtenbummler, bei denen Erwin Kießling (10 A-Länderspiele) diesmal fehlte, forderten nun vehement Geheimwaffe Radu Enache. Dieser kam der Forderung aus dem Fanblock nach und griff ab sofort in das Spielgeschehen ein.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte legten die Mannen aus dem Ölschnitztal los wie die Feuerwehr. Matthias Kraus umkurvte die halbe Gästeabwehr, um dann die Festigkeit des gegnerischen Torwartbauches zu prüfen. Jörg Lottes agierte kurz darauf kaltschnäuziger, als er aus kurzer Distanz auf  5:1 erhöhte. Die Messe schien nun gelesen, so dass die Gäste mehr und mehr den Kopf in den Sand steckten. Nach einem Kolb-Hammer scheiterte Fraaß aus kurzer Distanz. Doch das nächste Highlight folge sogleich, als Enache zu einem ganz besonderen Freistoßtrick schritt. Diesen Kniff vollendete der in Untersteinach wohnende Späher Kolb zum 6:1, so dass die Kehlen der einheimischen Anhänger vom vielen Jubeln schon recht trocken wurden. In der Schlussphase agierten die Fortuna-Stars nun wieder etwas offensiver und prüften Keeper Schönauer mehrmals. Dieser meisterte jedoch seine Aufgaben und verschaffte damit der Anzeigetafel einige Verschnaufpausen. Den letzten Höhepunkt setzte Rainer Hofmann, als er mehrere Gegenspieler wie Slalomstangen stehen ließ und die Kugel direkt ins Toraus trug. Am Ende notierten die anwesenden Journalisten ein klares 6:1 in ihre Notizblöcke und sahen einen starken Auftritt von Wolfrum und Co.

Neben der geschlossenen Mannschaftsleistung der Bad Bernecker verdient die äußerst faire Spielweise der Gäste ein ganz besonderes Lob. Referee Dieter Herrmann, welchem großen Dank für seine Schiedsrichterdienste gebührt, verlebte dadurch einen ruhigen Abend. Nach dem Spiel sprach Antreiber Hofmann von einem verdienten Sieg, welcher aber hätte höher ausfallen können, wenn mehr Doppelpässe auf den Außenbahnen gespielt worden wären. Es bleibt nun für die nächsten Spiele zu hoffen, dass solch taktische Marschrouten auch umgesetzt werden können.

Es spielten: Schönauer – Schlienz, Kolb, Pietsch, Hofmann, Lottes – Körber, Opel, Enache, Neuner, Wolfrum, Gottschalk – Kraus, Efinger, Schneiderbanger, Fraaß.

 

Statistik:

0:1

1:1 Efinger

2:1 Fraaß

3:1 Körber

4:1 Efinger

5:1 Lottes

6:1 Kolb

TSV Bad Berneck - TSV Fichtelberg 3:4 (2:2)

25.4.14

 

Im ersten Heimspiel der Saison wartete mit dem TSV Fichtelberg ein schwer einzuschätzender Gegner, da dieser sich auf dem Transfermarkt mehrere Akteure des SSV Warmensteinach ablösefrei sichern konnte. Der TSV Bad Berneck bot mit Bahar und dem Abonnenten der Fachzeitschrift „Revolverbläddla“, Udo Thomala gleich zwei gelernte Stürmer auf. Geleitet wurde die Partie erstmals von Dieter Herrmann aus Bärnreuth.

Die Platzherren begannen das Spiel in Unterzahl, drängten jedoch auf den pünktlichen Anpfiff. Warum, wird wohl ein Geheimnis bleiben. Das Ergebnis war, dass die Gäste vom Anstoß weg mit 1:0 in Führung gingen. Ein Spaziergang mit Ziel TSV-Gehäuse ebnete dazu den Weg. Nur 40 Sekunden später verlor Fraaß den Ball und die Fichtelberger nahmen erneut den Spazierstock in die Hand und erreichten zum zweiten Mal die TSV Maschen als Zielpunkt ihres Ausflugs. So lag man in Unterzahl bereits nach zwei Minuten mit 0:2 zurück. Erst als kurz darauf die ordnende Hand Wolfrum das TSV-Team komplettierte, fanden die Kurstädter besser ins Spiel. Der erneut bärenstark zelebrierende Jörg Zink verkürzte zum 1:2 und so nahm der TSV-Express nun endlich Fahrt auf. Efinger, Bahar und Fraaß scheiterten nur um Zentimeter am Ausgleich. Dieser sollte dann aber doch noch vor dem Pausentee fallen: nach einer Flanke an die Hand entschied Referee Herrmann auf Handelfmeter. Jörg Zink verwandelte diesen kalt wie eine Hundeschnauze und gab damit die Richtung für Halbzeit 2 aus.

Leider musste Abwehrroutinier Klaus Scholze aufgrund einer Verletzung das Spiel beenden. So begannen die Gastgeber erneut in Unterzahl, fingen sich dieses Mal aber keine raschen Gegentreffer. Im Gegenteil: der Angriffsexpress um Torjäger Bahar und Fanikone Thomala sorgte mächtig für Dampf im Kessel. Beide scheiterte nur äußerst knapp und der Gast war manches Mal auch nicht abgeneigt, sich unlauterer Mittel zu bedienen. Jedenfalls hatte der Unparteiische alle Hände voll zu tun. Die wohl größte Chance eröffnete sich Wolfrum, als er einen Abpraller aus 5m artistisch mit der Hacke über das Tor balancierte. Wie aus heiterem Himmel gingen die Fichtelberger dann durch einen Konter erneut in Front und konnten wenig später sogar auf 4:2 erhöhen. Der Spielverlauf war nun fast auf den Kopf gestellt. Doch steckten die Klangstars den Kopf nicht in den Sand und rannten weiter an. Nach einem erneuten Foul zeigte der Mann in Schwarz auf den Punkt. Der in Sachen Fußball nicht gerade unbegabte Jörg Zink verwandelte zum 3:4. Nun rannten die Ölschnitztalballstreichler weiter gegen das Gästetor an. Dabei kam es mehrfach zu hitzigen Gefechten, welche auch den Geduldsfaden von Referee Herrmann mächtig in Anspruch nahmen. Sekunden vor Abpfiff eröffnete sich erneut Wolfrum die Riesenchance zum Ausgleich, leider aber hatte er in dem Moment seine Beine falsch sortiert und nahm der Anzeigetafel dadurch die Möglichkeit, sich nochmals in Bewegung zu setzen.

Am Ende stand eine etwas unglückliche 3:4 Niederlage zu Buche. Jedoch spielten die Gäste einen cleveren Konterfussball und nutzten die Fehler der Platzherren eiskalt aus. Auf Seiten des TSV wird man die nächsten Wochen Antreiber Zink vermissen, welcher sich einer Operation unterziehen muss. Dafür kann man nur alles Gute wünschen. Ein ganz besonderer Dank ergeht auch an Schiedsrichter Dieter Herrmann für seine Dienste und seine Geduld mit manchem Hitzkopf.

 

Es spielten: Schönauer – Kolb, Scholze, Pietsch, Havkic – Körber, Wolfrum, Efinger, Zink, Fraaß – Bahar, Thomala

 

Statistik:

 

0:1

0:2

1:2 Zink

2:2 Zink (HE)

2:3

2:4

3:4 Zink (FE)

FC Bayreuth – TSV Bad Berneck 4:4 (1:3)

11.4.2014

 

Im nicht ganz ausverkauften FC-Stadion erwartete die Gäste eine schwierige Auswärtsaufgabe. Auch personell konnte man gerade 11 Mann aufbieten. Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Gaste mehr und mehr das Kommando und scheiterten mehrfach am starken FC-Keeper. Nach einem missglückten Einwurf konterten die Einheimischen dann blitzschnell und ließen Keeper Schönauer keine Chance. Doch schlugen die Kurstädter eiskalt zurück. Nach Zuspiel von Fraaß vollstreckte Fanikone Thomala zum 1:1 Ausgleich. Nun nahm der TSV-Express Tempo auf und schnürte die Platzherren in dessen Hälfte ein. Nach einem bösen Foul an Schittko erzielte erneut Thomala per Freistoß die 2:1 Führung. Der Torhunger des Klassestürmers war aber noch nicht gestillt, so dass er im Stile eines Klassemanns die 3:1 Pausenführung herstellte.

Die 2.Hälfte mussten die Mannen aus der Zinnert-Metropole in Unterzahl bestreiten, da Schittko aufgrund des Fouls verletzungsbedingt ausfiel. Die nun vorhandenen Räume nutzten die Gastgeber geschickt und setzten die Gäste gewaltig unter Druck. Nach einer Bogenlampe senkte sich der Ball kurios zum 2:3 Anschlusstreffer in die TSV-Maschen. Die Einheimischen schalteten nun noch einige Gänge höher und kamen zum erwarteten 3:3 Ausgleichstreffer. Entlastungsangriffe gab es kaum noch und wenn ja, wurden diese zu hastig vergeben. Die FC-Akteure hielten das Tempo weiter hoch und gingen durch ein Solo mit 4:3 in Führung. Kurz danach eröffnete sich Thomala die Riesenchance zum Ausgleich, als er freistehend aus 6m scheiterte. Kurz vor Schluss trat Hofmann eine intelligente Ecke, welche mit viel Schnitt nach innen gebracht wurde. Der hellwache Thomala verlängerte geschickt per Hacke an den Pfosten, von wo der Ball Fraaß vor die Füße sprang, so dass dieser das Leder kurios mit einer halben Bogenlampe in das FC-Gehäuse bugsierte. So stand am Ende ein gerechtes 4:4 auf der Anzeigetafel.

Die Kurstädter agierten in der 1.Hälfte sehr konzentriert und verloren später vor allem deshalb den Faden, weil sie in Unterzahl spielen mussten. Die Platzherren nutzen dies sehr geschickt, um das Kommando zu übernehmen. SR Thomas Schmitt leitete die teils giftige Partie souverän. Der TSV steckte als Mannschaft nie auf und überzeugte vor allem kämpferisch. Ein Sonderlob ergeht an Libero Schlienz, welcher ganz kurzfristig eingesprungen war und eine souveräne Leistung darbot.

 

Es spielten: Schönauer – Schlienz, Thomann, Hofmann – Opel, Gottschalk, Trautmann, Zink, Schittko – Fraaß, Thomala.

 

Statistik:

1:0

1:1 Thomala

1:2 Thomala

1:3 Thomala

2:3

3:3

4:3

4:4 Fraaß

SV Mistelgau – TSV Bad Berneck 5:2 (3:1)

4.4.2014

 

In Unterzahl angetreten taten sich die Gäste erwartungsgemäß von Beginn an schwer. So erarbeiteten sich die Gastgeber zahlreiche Chancen, welche eine frühe 3:0 Führung zur Folge hatten. Kurz vor dem Seitenwechsel kamen die Bad Bernecker durch Schmidt auf 3:1 heran.

In der 2.Hälfte kamen die Kurstädter besser ins Spiel, kassierten jedoch das 4:1. Markus Trautmann konnte noch verkürzen, ehe die Einheimischen mit dem 5:2 endgültig den Sack zumachten. Dennoch gaben die Mannen um TW Gamper nie auf und zogen sich sehr achtbar aus der Affäre.

 

Es spielten: Gamper – Kolb, Pietsch, Körber, Hofmann – Opel, Trautmann, Efinger – Schmidt

 

Statistik:

 

1:0

2:0

3:0

3:1 Schmidt

4:1

4:2 Trautmann

5:2

Bad Bernecker AH Hallenturnier 1.3.2014

Bereits zum 3.Mal lud der TSV Bad Berneck 5 namhafte AH-Teams aus der Region zu seinem traditionsreichen Hallencup. Gespielt wurde im Modus Jeder gegen Jeden, so dass jedes Spiel entscheidend für die Schlussplatzierung war. Das Spektakel eröffnete der Gastgeber gegen den FC Zell. Nach einem Blitzstart spielte man den Gegner teilweise an die Wand und gewann am Ende durch Treffer von Fraaß (2), Thomala (2) und Hofmann unerwartet deutlich mit 5:1. Anschließend besiegte der Turnierfavorit FC Gefrees den FC Münchberg knapp mit 2:1. Daraufhin musste sich eine von Toni Nüssel organisierte Allstaransammlung mit dem BSC Bayreuth-Saas auseinandersetzen. Die Wagnerstädter ergatterten etwas schmeichelhaft durch ein 1:1 einen Punkt. Nun waren wieder die Platzherren an der Reihe. In einem Offensivfeuerwerk dank löchriger Abwehrreihen auf beiden Seiten fegte man den FC Münchberg mit 8:4 aus der Halle. Der Spielverlauf war jedoch deutlich enger, so dass man das Ergebnis erst in der Schlussphase in diese Höhe schrauben konnte. Für den TSV trafen Efinger (3), Fraaß (2), Körber, Thomala und Kolb. Toni Nüssels Starensemble zeigte durch ein 6:2 über den FC Zell seine Ambitionen auf den Turniersieg. Der FC Gefrees teilte sich anschließend in einem Spitzenspiel mit 2:2 die Punkte gegen den BSC Bayreuth-Saas. Nun mussten sich die Kurstädter mit Toni’s Auswahl messen und zeigten einen unermüdlichen Kampf. Man steckte nie auf und so war es ein hartes Stück Arbeit für die Truppe der Marktschorgaster Fussballlegende, um die Einheimischen mit 5:3 niederzuringen. Für den TSV Bad Berneck trafen Efinger, Hofmann und Havkic. Fast noch schlimmer war der verletzungsbedingte Ausfall von Leisetreter Udo Thomala. Im nächsten Spiel sah der FC Zell gegen den FC Gefrees seine Gegenspieler meist nur von hinten und unterlag mit 0:6 deutlich. Der BSC Bayreuth-Saas siegte ebenfalls klar mit 4:1 über den FC Münchberg. Nun waren wieder die Mannen aus der Ölschnitzmetropole an der Reihe. Trotz Bemühen war gegen den FC Gefrees kein Kraut gewachsen. Man verlor chancenlos mit 0:2, auch weil die Offensivabteilung ziemlich abgemeldet war. Der FC Zell lernte aus seinen Fehlern und rang in einer dramatischen Partie die Saaser aus der Wagnerstadt mit 3:1 nieder. Ebenfalls sehr bissig war die Partie der Mannschaft um den Fleischbereichsfachleiter des örtlichen Nahversorgers gegen den FC Münchberg. Hauchdünn siegten Aßmann und Co mit 3:2. Sein letztes Spiel bestritt der TSV Bad Berneck dann gegen den BSC Bayreuth-Saas. Hier sollte sich entscheiden, wer am Ende die Bronzemedaille umgehängt bekommt. Die Gastgeber begannen hochkonzentriert und gingen durch einen herrlichen Treffer in Führung. Hochkonzentriert schnürte man den Gegner in dessen Hälfte ein und baute den Vorsprung auf 4:0 aus. Den Gästen gelang nur noch Ergebniskosmetik, so dass man sich am Ende vorzeitig den 3.Platz im Gesamtklassement sicherte. Fast noch erhebender war das anschließende Lob von Hallenwart Erwin Kießling, der als anerkannter Fussballfachmann lobende Worte über die TSV-Leistung verlor. Im Kellerduell bezwang dann der FC Zell den FC Münchberg mit 2:1, ehe das letzte Gruppenspiel zum großen Finale wurde. Dank eines überragenden Ralf Raupach gewann der FC Gefrees das Spiel gegen Toni’s Starensemble mit 5:2 und damit gleichzeitig auch das Turnier. Silber ging an Toni’s Auswahl, Bronze an den TSV Bad Berneck. Platz 4 sicherte sich der FC Zell vor dem BSC Bayreuth-Saas und dem FC Münchberg. Rainer Völkl übergab nach Turnierende wertvolle Preise an alle Teilnehmer und lud zum gemeinsamen Beisammensein. Die Torjägerkanone musste gedrittelt werden, da mit Fraaß, Efinger (beide TSV Bad Berneck) und Raupach (FC Gefrees) gleich 3 Akteure 6x ins Schwarze trafen. Ein ganz besonderer Dank gilt all denjenigen, welche als fleißige Helfer ihren Anteil zu einer gelungenen Veranstaltung beitrugen.

 

Es spielten: Hahn – Kolb, Hofmann, Havkic, Körber, Pietsch, Fraaß, Efinger, Thomala

 

Statistik:

 

TSV Bad Berneck – FC Zell 5:1

1:0 Fraaß

2:0 Thomala

3:0 Thomala

4:0 Fraaß

5:0 Hofmann

5:1

 

TSV Bad Berneck – FC Münchberg 8:4

1:0 Fraaß

1:1

1:2

2:2 Körber

3:2 Efinger

4:2 Thomala

5:2 Efinger

5:3

5:4

6:4 Fraaß

7:4 Kolb

8:4 Efinger

 

TSV Bad Berneck – Toni’s Auswahl 3:5

0:1

1:1 Efinger

1:2

2:2 Hofmann

2:3

2:4

3:4 Havkic

3:5

 

TSV Bad Berneck – FC Gefrees 0:2

0:1

0:2

 

TSV Bad Berneck – BSC Bayreuth-Saas 4:1

1:0 Fraaß

2:0 Efinger

3:0 Efinger

4:0 Fraaß

4:1